Raymon

Raymon – Bikes, die neue Fahrradmarke: Durchdachte Bikes zum fairen Preis, entwickelt in Deutschland. Mit dieser Philosophie will die neue Marke durchstarten. Die E-Bikes von Raymon bestechen durch ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis, modernes Design und leistungsstarke Yamaha Motoren. Raymon steht für neue Technologien und modernste Technik. E-Mountainbikes aus Carbon oder Alu. Trekkingräder, Cityräder sowie Kinderräder für jeden Geldbeutel.

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Raymon Seven / Nineray 2.0, Hardtail 29er, Simano-21-Gang Kettenschaltung, Federgabel !

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Raymon Seven / Nineray 2.0, Hardtail 27.5", Shimano-21-Gang Kettenschaltung, Federgabel !

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Raymon E-Tourray 4.5, Trekking E-bike mit Yamaha Antrieb, Akku leistet 500Wh.

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Raymon – eine neue Marke für Fahrräder und E-Bikes
Raymon ist eine junge, neue Marke für Fahrräder und E-Bikes. Sie steht für den Aufbruch in ein neues Mobilitäts- und E-Mobilitäts-Zeitalter. Dabei ist die Marke Raymon
breit aufgestellt. Das Angebot umfasst sowohl herkömmliche, sportive Fahrräder als auch den E-Bike-Bereich. Damit erreicht Raymon alle Zielgruppen – vom Jugendrad über das City-Bike bis hin zum wettkampftauglichen E-Mountainbike.

Neben den sportlichen Mountainbikes aus Carbon oder Alu bietet die Marke auch Trekkingräder, Cityräder sowie Kinderräder für jeden Geldbeutel an. Durchdachte Bikes zum fairen Preis, entwickelt in Deutschland. Mit dieser Philosophie will die neue Marke Raymon durchstarten. Ab 2019 gibt es eine vollständige E-Bike-Kollektion. Die E-Bike Range umfasst alle Kategorien: eCity, eTrekking, eHardtail, eFullys, eKids.

Raymon German Performance Bikes
Der Name Raymon German Performance Bikes steht sowohl für deutsche Wertarbeit als auch für Leistungsfähigkeit. Die Marke Raymon bietet Onroad- und Offroad-e-Bikes für jeden Einsteiger, egal ob groß oder klein, ob Profisportler oder Nachwuchs. Hinter der Marke steht Felix Raymundo Puello, der sein gesamtes Fachwissen und die jahrelange Erfahrung in diese Marke einbringt und den Fokus auf ein starkes Preis-Leistungs- Verhältnis und ein großartiges Design mit vielen Detaillösungen setzt. Das Preis- Leistungs-Verhältnis der Marke liegt dabei im Einstiegssegment, wo im Allgemeinen noch keine Höchstausgaben getätigt werden.

Umfangreiches Know-How für Raymon
Die Marke Raymon ist neben der Marke Husqvarna eine weitere Marke, die von der Firma Pexco GmbH angeboten wird. Die Pexco GmbH wurde im Jahr 2017 von den ehemaligen Geschäftsführern der Marke Haibike, Susanne und Felix Puello, und der KTM Industries AG gegründet. Damit wird auf dem E-Bike-Markt ein ganz neues Kapitel aufgeschlagen, denn das Know-How der Puello-Familie, die seit Jahrzehnten die Fahrrad- und E-Bike-Branche mitgestaltet hat und der Marke Haibike in Europa zu großer Akzeptanz verholfen hat, trifft auf die Erfahrungen von KTM in der Produktion und Vermarktung von Gelände- und Straßenmotorrädern. Mit der KTM Industries AG als Vollfahrzeughersteller hat die Pexco GmbH in Sachen Innovation und Technik einen völlig neuen Zugang zu Technologien und Ressourcen.

Familiengeführtes Unternehmen
Das eigenständige, unabhängige und familiengeführte Pexco GmbH setzt es sich zum Ziel, eine zentrale Rolle in der globalen Mobilitätswelt von heute und morgen zu spielen. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung und dem Vertrieb von E-Bikes sowie Fahrrädern. In unterschiedlichen Märkten möchten Pexco eine Führungsposition in Sachen Technik, Design sowie Wirtschaftlichkeit einnehmen. Die klare Vision ist: Die Technologieführerschaft im Bereich E-Bikes zu erlangen und gemeinsam mit dem internationalen Fahrradfachhandel das nächste Level in Sachen E-Mobilität zu erreichen. Die strategische Partnerschaft umfasst alle Bereiche – von der Entwicklung über das Design bis hin zur Fertigung von E-Bikes sowie Fahrrädern.

Gute Voraussetzungen für eine starke Marke
Die Voraussetzungen für die neue Marke sind günstig. Hier kommen zusammen: starke Partner, umfangreiches Know-How, langjährige Markterfahrung, Ideen-Reichtum und ein starkes unternehmerisches Handeln und vor Allem auch Begeisterung. So schreiben Susi & Felix Puello selbst: „Ein kleiner Funke kann ein ganzes Feuer entfachen, aus einem einzigen Gedanken entsteht ein großartiges Projekt, dem ersten Buchstaben folgt eine spannende Geschichte. Aus unserer Leidenschaft zum Thema Fahrrad hat sich schnell die Idee entwickelt, eine eigene Bike-Marke ins Leben zu rufen. Mit R RAYMON schlagen wir nun ein neues Kapitel unserer persönlichen Story auf. Egal ob Mountainbike, Trekking-, Jugend- oder Kinderrad wir möchten Menschen für das Radfahren begeistern. Und dafür designen, entwickeln und fertigen wir Fahrräder für Einsteiger bis zum Profiathleten, für Fahrten durch unberührte Natur oder durch den hektischen Großstadtverkehr. Denn das Leben selbst schreibt immer noch die schönsten
Abenteuer.“ Der Anfang ist gemacht. Möglicherweise wird der Markt dieser Marken in einigen Jahren die Technologieführerschaft zuerkennen.

Mit drei Marken zum Erfolg
Insgesamt drei Marken werden unter dem Dach der Pexco GmbH angesiedelt, alle klar
positioniert, strategisch geführt und international aufgestellt. Ziel ist es, ein attraktives Angebot innovativer Fahrräder und E-Bikes dieser Marken anzubieten:

Raymon
Raymon ist die erste Marken-Neugründung der PEXCO GmbH. Sie ist eine Fachhandelsmarke mit attraktiven Preisen und einem gut sortierten Programm. Die Kollektion umfasst die Bereiche MTB, Trekking, Kinder- und Jugendräder und ein breit angelegtes E-Bike-Sortiment.

Husqvarna
Die zweite Marke im Portfolio ist ein echter Pionier seit 1903: Husqvarna. Mit dem Schwerpunkt auf die Bereiche Urban und Exploration sind die E-Bikes auf jedem Untergrund zuhause. Sowohl das schlichte Design, als auch die technische Ausstattung, spiegeln eines klar wider: modernes Understatement – zurückzuführen auf die schwedischen Wurzeln der Marke.

R2R
Kompromisslos und ausgerichtet auf radikale Performance, das ist die weitere Marken-Neugründung R2R (kurz für Ready to Race). Die Marke R2R wurde für den Downhill- und Fully-Sektor geschaffen. Es sind sportlich-dynamische Bikes, die sich an Extremsportler richten. R2R ist zwischen Premium und Offroad angesiedelt.

Yamaha Antriebe für die Raymon Bikes
Antriebspartner bei Raymon ist Yamaha – zuverlässig, leistungsstark, performance-orientiert und damit perfekt für Raymon geeignet. Die wohl wichtigste Entscheidung bei der Entwicklung von E-Bikes betrifft den Motor. Hier positioniert man sich bei Raymon ganz klar und setzt 2019 bei allen E-Bikes auf Antriebe von Yamaha. Bereits früher – Susanne und Felix Puello, die Köpfe hinter Pexco und Raymon, waren bis 2017 federführend bei Haibike Winora – arbeitete man äußerst erfolgreich mit dem Hersteller aus Japan zusammen. Diese guten Erfahrungen und äußerst positives Feedback seitens der Händler waren der Grundstein für die weitere Zusammenarbeit.

Bei den günstigeren Modellen wird der Yamaha PW-SE mit maximal 70 Newtonmeter
Drehmoment verwendet, die Topmodelle bei Raymon werden von dem Yamaha PW-X
Motor mit 80 Newtonmetern angetrieben. Die Topmodelle bauen außerdem auf einen
500 Wattstunden starken, beweglichen Snake-Akku, den auch schon Husqvarna 2018
verwendetet. Das ist nicht weiter überraschend, denn beides sind Marken der Pexco GmbH. Der Snake-Akku ist komplett im Rahmen integriert und lässt sich über eine kleine Klappe am Unterrohr entnehmen. Die günstigeren Modelle besitzen eine semi-integrierte Yamaha Downtube-Batterie, die, wie der Snake-Akku bei den Topmodellen, 500 Wattstunden stark ist. Ein weiteres Merkmal der Topmodelle: das Sram Eagle 12-fach Schaltwerk.

Unter den Raymon 2019er Trekking E-Bikes findet sich dazu noch eine besondere Reihe. Als eine der ersten Elektroräder überhaupt sind die eTourray 7.0, 8.0 und 9.0 Bikes mit dem neuen Yamaha PW-TE Motor ausgestattet. Dieser Antrieb der 3. Generation ist auf ausgeglichene, komfortable Unterstützung optimiert. Daher stehen hier 60Nm zur Verfügung, welche durch das neue Quad Sensor System® geleitet wird. Das heißt, dass vier Sensoren Geschwindigkeit, Torque, Rotation und Winkelstellung des Rads messen. Auf diese Weise erkennt das System Anstiege und beschleunigt entsprechend. Über den Automatic Support Mode@ kann man sich die passende Unterstützungsstufe sogar automatisch bestimmten lassen.

Raymon E-MTBs 2019 auch mit Linkage Battery
Ein Motor ist jedoch nichts wert ohne die entsprechende Energieversorgung – also den Akku. Hier geht man bei Raymon teils neue, innovative Wege: Der besonders kräftige
PW-X Motor wird beispielsweise mit der 500Wh Linkage Battery kombiniert, die bereits von Husqvarna Bikes – wie oben bereits erwähnt – bekannt ist. Bei diesem InTube Akku sind einzelne Elemente flexibel, so dass er sich durch eine kleine Klappe aus dem Unterrohr herausziehen lässt. Dadurch bleibt das Gewicht gering, aber die Stabilität des Rahmens hoch. Anwendung findet er in sechs Raymon E-Bikes und das in Verbindung mit der SRAM GX Eagle 1x12fach Technologie, die für reibungslose Schaltvorgänge steht.

Navigations-App und kompakte Displays
Fast alle Raymon E-Bikes 2019 nutzen das neue kompakte LCD Display. Es ermöglicht ein Durchschalten des kompletten Menüs ohne dafür die Hände vom Lenker nehmen zu
müssen. Zusätzlich sind die eTrekking-Modelle mit einem neuen Multifunktions-Display
ausgestattet, das über Bluetooth mit dem Smartphone kommunizieren kann. Dazu gibt es noch eine Navigations-App, die zusammen mit weiteren Diensten ebenfalls über das Mobiltelefon zur Verfügung steht.

Überblick über die Raymon Highlights 2019
Auch wenn man das Portfolio im Bereich der unmotorisierten Räder weiter ausbaut und
beispielsweise neu auch einen Carbonrenner mit Scheibenbremsen am Start hat, liegt der Fokus für Raymon im Jahr 2019 zweifellos auf dem Bereich eMobility. Die Produktpalette reicht vom E-Kinderbike über E-Hardtails, E-Tourenbikes und E-All-Mountains hin bis zum E-Enduro. Schon die Kleinen kommen bei Raymon 2019 zu ihrem e-Bike Vergnügen. Aber auch die Großen sollen Spaß haben. Dafür bietet die Marke ausreichend Auswahl. In den folgenden Kategorien stehen Elektroräder bereit, wobei meist mehrere Varianten die verschiedenen Ansprüche an Komponenten und Budget abdecken.

eSixray 4.0 für die e-Kids
Kids fürs Fahrradfahren begeistern – das ist das Ziel des neuen E-SIXRAY 4.0. Mit der
sanften Power des eAntriebs können schon die Kleinen zusammen mit ihren Eltern große Abenteuer erleben. Damit hat das eSixray 4.0 eine ganz neue Zielgruppe im Auge. Als e-MTB Hardtail mit 26 Zoll Reifen und einer Rahmenhöhe von 35cm ist es perfekt für Einsteiger in die e-Bike Welt.  Dazu ist es mit dem harmonisch abgestimmten PW-TE Antrieb ausgestattet und in zwei knalligen Farbkombinationen erhältlich.

eCityray für die Stadt
In der City e-Bike-Kategorie stellt Raymon 2019 das eCitray in fünf Ausführungen vor. Wobei es hier mit der Versionsnummer 1.0 losgeht, aufsteigend bis 5.0. Mit aufrechter Sitzhaltung und tiefem Durchstieg ist ein eCityray richtig für die Stadt. 500Wh Akku am Sitzrohr und großer Radabstand sorgen für Stabilität und Laufruhe. Zusätzlich übernimmt die Di2-Nabenschaltung den Gangwechsel vollautomatisch.

eTourray für die Trekking-Tour
Ob lange Tagestouren oder kurze Ausflüge: Die E-Bikes der Linie E-TOURRAY sind zuverlässige Begleiter. Die hochwertigen E-Tourer sind der klassischen Trekkingbike-Kategorie zuzuordnen, mit komfortablen Rahmengeometrien bei gleichzeitig sportlicher Ausstattung. Gleich acht e-Bikes schickt Raymon 2019 auf die große Tour. Die Nummerierung reicht von 4.5 bis 9.0. Dabei unterscheiden sich die Modelle 8.0 und 9.0 vom Rest der Reihe, weil sie ihren Akku im Inneren des Rahmens verstecken. Möglich macht das hier die Linkage-Technologie. Außerdem haben die Räder 11-Gang bzw. 12-Gang Siam-Schaltung und Scheibenbremsen von Tektro. Mit den Super Moto-X Reifen von Schwalbe sind sie gut gegen Pannen geschützt, denn diese verfügen über eine verstärkte Seitenwand.

eSeven/Nineray für die E-MTB Hardtail Fans
Sportlich unterwegs in leichtem bis moderatem Gelände: Die neuen eHardtails sind der
ideale Begleiter für alle Trail-Entdecker oder Rookies im Offroad-Bereich. Sechs Modelle stehen im e-MTB Hardtail Bereich zur Verfügung. Dabei sind sie wahlweise mit 27,5“ oder 29“ Laufrädern zu haben, wobei die beiden Topmodelle eSevenRay 9.0 und eNineRay 9.0 mit der neuen Linkage Batterie von Simplo im Zusammenspiel mit dem Yamaha PW-X Motor versehen sind.

eSevenFullray als E-MTB Fully
Für den Sport im Gelände gibt es das eSevenFullray in zwei Varianten, 6.0 und 7.0. Beide mit frei schwingendem Hinterbau für das unwegsame Gelände. Voller Fahrspaß dank vollgefederter eMTBs. Für alle Touren in den Bergen und in anspruchsvollem
Gelände. Sportliche Geometrien mit steilen Winkeln und relativ kurzen Radständen sorgen für ein dynamisches und wendiges Fahrgefühl. Egal ob bergauf oder bergab – das Einsatzspektrum der eFullys ist fast grenzenlos.

eSevenTrailray als All Mountainbike
Nichts kann den Komfort und das Fahrgefühl der Raymon Fullys schlagen – die Modelle sorgen mit einer sportiven Rahmengeometrie sowie einer 27,5“-Bereifung stets für agiles sowie wendiges Fahrverhalten auf jedem Untergrund und eignen sich auch für technisch anspruchsvollere Trails. Insgesamt sind zehn Modelle vollgefedert. Bei den drei eSevenTrailray Bikes ist die Geometrie auf alle Arten der Anwendung im Gebirge angelegt. Steile Winkel und relativ kurze Radstände sorgen für Agilität, dennoch bleiben sie fahrstabil. Auch dank der 160mm an Federweg, die hier jede Unebenheit weg schlucken. In dieser Kategorie sind sieben eSevenTrailray Modelle mit 27,5 und drei eNineTrailray mit 29er Bereifung vorhanden, jeweils im Plus-Bereich.

Carbon-Hardtail: Raymon Nineray 8.0 im Test
Das Mountainbike „Raymon Nineray 8.0“ wurde von der Fachzeitschrift “BIKE, Das Mountainbike Magazin“ in ihrer Ausgabe 4/2018 getestet. Lesen Sie hier den Testbericht:

Peter Nilges am 28.08.2018
Die Marke Raymon wurde von der neu gegründeten Pexco GmbH ins Leben gerufen und umfasst Bikes für On- und Offroad. Wir haben das Carbon-Hardtail Nineray 8.0 für 2499 Euro getestet.  Für unseren Test wurde das brandneue Raymon Nineray 8.0 geliefert. Die große Überraschung: Das Carbon-Hardtail mit 29-Zoll-Laufrädern gibt es nur in zwei Rahmengrößen. Wer einen kleineren Rahmen als 47 Zentimeter benötigt, muss zum gleich ausgestatteten Modell Sevenray mit 27,5-Zöllern greifen.

Da sich die Marke ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis auf die Fahnen geschrieben hat, erblickt man durchgängig das Shimano-XT-Logo. Vom Antrieb über die Schaltung bis hin zu den Bremsen und Naben kommt die zuverlässige Erfolgsgruppe der Japaner zum Einsatz. Auch die hochwertigen Reifen fügen sich nahtlos ins Bild. Mit 1219 Gramm besitzt der Rahmen des Raymon-Hardtails ein für die Preisklasse gutes Gewicht und verfügt über eine klassische Race-Geometrie ohne Schnickschnack. Auch die Steifigkeit des Rahmens liegt im grünen Bereich.

Auf dem Trail gefällt das Nineray durch eine gelungene Sitzposition, die weder zu sportlich, noch zu aufrecht ausfällt. Das Handling ist dank des 70er-Vorbaus sehr neutral. Im Vergleich zu den ebenfalls in dieser Ausgabe getesteten 1500-Euro-Hardtails spart das Raymon zum leichtesten Bike nochmals 400 Gramm ein und bietet die etwas hochwertigere Ausstattung. Weniger gut gefallen hat uns das Klappern der innen verlegten Züge und der fehlende Kettenstrebenschutz, was sich ebenfalls lautstark bemerkbar machte. Auch die verbauten Schläuche mit Autoventilen sieht man eher selten in dieser Preisklasse.

Peter Nilges, BIKE-Testleiter: Das Raymon Nineray 8.0 ist ein grundsolides Carbon-Hardtail mit einer zuverlässigen Ausstattung. Die Geometrie fällt klassisch aus, während der leichte Carbon-Rahmen eine gute Grundlage für mögliche Tuning-Maßnahmen bietet. Die schwachen Garantieleistungen verhindern die Note „sehr gut“, da beim
Renneinsatz die Garantie erlischt.


Das Handelsblatt berichtet in ihrer Ausgabe vom 10.07.2018 über den Neustart von Susanne Puello:

„Neustart mit 56 – Susanne Puello setzt auf innovative E-Bikes
Vor einem Jahr kündigte Susanne Puello bei der Fahrraddynastie Winora. Jetzt mischt sie mit ihrer eigenen Firma Pexco den Markt für E-Bikes auf. Außen stehen noch Baugerüste, drinnen hatte Fahrradunternehmerin Susanne Puello zum ‘Grand Opening’ ihrer Firma Pexco geladen. Alles, was in der Radbranche Rang und Namen hat, pilgerte kurz vor der Messe Eurobike am Samstag nach Schweinfurt.

Aus gutem Grund: ‘Der Name Puello hat einen exzellenten Ruf in der Branche’, sagt Bernhard Lange vom Präsidium des Zweirad-Industrieverbands ZIV. Rund 400 Händler und Zulieferer bestaunten zwei Rad-Kollektionen samt innovativer E-Bikes, die Familie Puello in nur einem halben Jahr auf die Beine gestellt hat. Vor einem Jahr noch war Susanne Puello arbeitslos. Nach 20 Jahren als angestellte Geschäftsführerin von Winora, ihrem ehemaligen Familienunternehmen, hatten sie und ihr Mann Felix frustriert gekündigt. Nun schickt sich die E-Bike-Visionärin an, die Branche mit Pexco aufzurollen.

Die energiegeladene blonde Fränkin entstammt einer Fahrraddynastie. Die 56-Jährige ist Urenkelin von Engelbert Wiener. Der deutsche Radrennmeister und Testfahrer von Fichtel & Sachs gründete in einer Schweinfurter Garage 1921 eine Radfirma mit Teile-Großhandel. Daraus entstand die Firma Winora, die Wieners Enkel Bernd Seuffert mit rund 400 Mitarbeitern groß machte.

‘Winora war kerngesund, dann kam die Wiedervereinigung’, erinnert sich Susanne Puello, die ihre Familie warnte, im Osten zu investieren. ‘Ostdeutsche brauchten damals alles, nur kein neues Fahrrad.’ Doch Winora kaufte die Ifa Fahrradbau in Nordhausen mit 400 Mitarbeitern. ‘Damit haben wir uns – wie viele Mittelständler damals – komplett verhoben.’ Die Insolvenz konnte umschifft werden, weil sich mit Derby Cycle ein Käufer
fand. ‘Das waren stürmische Jahre’, sagt Susanne Puello, die eigentlich Landwirtschaft studieren wollte.

Doch während ihrer kaufmännischen Lehre bei Winora fing sie Feuer für die Radbranche. 1996 übernahm sie als angestellte Geschäftsführerin mit ihrem zweiten Mann Felix die Führung im einstigen Familienunternehmen Winora. ‘Schon drei Jahre später waren wir wieder profitabel.’

Dann kam der nächste Schock. 2001 hatte Derby Cycle Gläubigerschutz in den USA angemeldet. Über Nacht wurde Winora an die Accell Group aus den Niederlanden verkauft. Anfangs ließ Accell das Team unternehmerisch ungestört gewähren. In der Zeit kamen E-Bikes auf, die hatten damals aber ein Oma-Image. ‘Wir waren die Ersten weltweit, die E-Bikes sportiv und sexy gemacht haben’, sagt sie.

2009 entwickelten sie das erste geländetaugliche E-Mountainbike mit Motor im Rahmeninneren. ‘Puellos haben als Erste mit der Marke Haibike E-Mountainbikes in Großserie gefertigt’, sagt Bernhard Lange, Chef und Inhaber der Radfirma Paul Lange & Co. ‘Susanne und Felix Puello haben den Markt für E-Mobilität nachhaltig verändert’, konstatiert das Branchenblatt ‘Radmarkt’. In 20 Jahren hatte Puello die Winora Group von 45 Millionen D-Mark zu mehr als 400 Millionen Euro Umsatz gepusht. Trotzdem kündigten sie und ihr Mann im März 2017 schweren Herzens fristlos.

Statt Verwaltung – ein Neustart
Ein Paukenschlag in der Branche. ‘Unüberbrückbare Differenzen wegen eines Strategiewechsels bei Accell’ nannten die Puellos als Grund. Der klare Fokus auf den Fachhandel sei immer mehr einer Omni-Channel-Strategie gewichen. Accell hätte die Satelliten immer mehr entmachtet.

‘Obwohl uns an Winora nichts mehr gehörte, haben wir immer wie Unternehmer agiert. Als Manager nur noch zu verwalten war nicht unser Ding’, sagt sie. Doch beide fühlten sich zu jung, um aufzuhören. ‘Drei Monate haben wir den Markt sondiert, es gab viele Enttäuschungen, aber eine große Loyalität vom Fahrradhandel und den Zulieferern.’ Die Puellos überlegten, den insolventen ostdeutschen Radbauer Mifa zu einer gläsernen Erlebnismanufaktur für Markenräder und E-Bikes umzubauen. Doch mit Alteigentümer Heinrich von Nathusius fand sich kein gemeinsamer Nenner. Lieber wollten die Puellos selbst eine innovative Radfirma aufbauen.

Ein Produktdesigner vermittelte Kontakt zu Stefan Pierer. Dem österreichischen Unternehmer gehört KTM Industries in Mattighofen, zu der auch Motorräder der Marken Husqvarna und KTM zählen – nicht zu verwechseln mit der ebenfalls österreichischen Firma KTM Fahrrad. Vor einem Jahr trafen sich Pierer und Susanne Puello erstmals. Der unternehmerische Funke sprang sofort über. ‘Ich war sehr beeindruckt, was die beiden vorhaben’, sagt Pierer. ‘Er schlug vor, Elektroräder unter der Marke Husqvarna zu bauen’, sagt Puello. Einen Monat später präsentierten beide auf der wohl bestbesuchten Pressekonferenz auf der Messe Eurobike die neue Firma Pexco, an der Pierer 49,9 Prozent hält.

‘Als Europas größter Hersteller von Sport-Motorrädern beobachten wir den E-Mobility-Markt seit Langem sehr genau’, erzählt Pierer. ‘Der Markt für Räder mit Elektroantrieb wächst rapide. Da sind ordentliche Margen drin.’ Schon jedes zweite hierzulande verkaufte Fahrrad war 2017 ein E-Bike. ‘Ab 2019 wird eine Million E-Bikes pro Jahr verkauft werden’, schätzt Lange vom ZIV. Der Markt ist umkämpft. Es gibt zahllose Anbieter wie Trekk, Scott, Bergamont, Focus, Kalkhoff bis Pegasus.

Innerhalb von nur sechs Monaten stampfte Pexco zwei komplette Radkollektionen samt E-Bikes der Marken Husqvarna und Raymon in 350 Varianten aus dem Boden. Sonst dauert das doppelt so lange. ‘Das war ein steiniger Weg’, sagt Puello. ‘Und nur machbar, weil wir seit 30 Jahren enge Bande zu Zulieferern aus Asien und Fachhandel haben.’
Entwickelt wird in Schweinfurt, designt auch in Salzburg, gefertigt in Taiwan und in Bulgarien.

Ehrgeizige Pläne
Die Puellos haben mit noch 39 Mitarbeitern ehrgeizige Pläne. Bis 2022 will Pexco 100.000 Räder im Jahr bauen. Pierer erwartet einen Umsatz von mindestens 200.000 Euro: ‘Wir wollen mit Pexco kräftig Gas geben und global eine Nummer werden, dabei hilft meine internationale Erfahrung.’ Zunächst steht der Sprung nach Südeuropa und Skandinavien an, wo die 1689 entstandene Marke Husqvarna sehr bekannt ist. ‘Wir sind das älteste Start-up der Welt’, scherzt Puello.

Lange zufolge ist Susanne Puello erfolgreich, weil sie hartnäckig, ausdauernd und extrem kundenorientiert sei. Für Geschäftspartner Pierer ist sie eine handschlagfähige Powerfrau. ‘Bei Vertrieb und Produkt kann man ihr nichts vormachen. Ihr Mann Felix ist ein exzellenter Produktentwickler und Lieferkettenexperte.’

Susannes Tochter Christina, 30, die bereits bei Winora den US-Markt aufbaute, und Felix Puellos Sohn Rafael, 26, arbeiten ebenfalls im Familien-Start-up mit. Eigentlich wollte Susanne Puello mit ihrem Mann Ende Juni die TransAlp, das härteste Mountainbike-Etappenrennen über die Alpen fahren, aber der Kollektionsstart ließ keine Zeit. ‘Manchmal muss man eigene Wege gehen, um Großes zu erreichen.“